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RASTA KNAST – TRALLBLUT PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mini   
Mittwoch, den 05. September 2012 um 16:07 Uhr

 

RASTA KNASTTRALLBLUT

 

01. Surströmung
02. Zeichen der Totale
03. Blaufeuer
04. Psychodrama
05. Retroaktiv
06. Verkenntnis
07. Trug
08. Waidmanns Unheil
09. Moritate
10. Haunted House of Sligo
11. Die Anderen
12. Schatten eurer Selbst
13. Fahnen hoch

 

In Sachen ”auf Achse sein” haben RASTA KNAST in den letzten Jahren so einige Kilometer abgerissen, in Sachen neue VÖ´s haben sie es dagegen etwas entspannter angehen lassen. Die 11jährige Wartezeit auf ein neues Studioalbum wurde zwar mit einem Live-Album, einer EP/Mini-CD und einer Best Of mit teilweise neu eingespielten Versionen + neuem Song versüßt, aber ein “richtiges neues Album“ wurde trotz dessen von vielen Seiten schon seit langer Zeit herbeigesehnt, doch die Zeit des Geduldigseins kann nun endlich mit “Trallblut“ belohnt werden.

RASTA KNAST sind ihrem Stil, so viel sei vorweg genommen, treu geblieben. Immer noch unverwechselbar mit tollen Melodien und dominantem Gitarrenspiel bestückt, welches sich wie ein roter Faden durch das komplette Album zieht und den Songs von RK ihre hierzulande einzigartige Note plus den hohen Widererkennungswert verleiht. Dass die Albumlosen Jahre und der Lauf der Zeit aber auch kleine Veränderungen mit sich gebracht haben, dürfte sich von selbst verstehen, allerdings sind diese als positiv abzustempeln. So ist die Aufnahme z.B. im Vergleich zu den Vorgängern noch satter geworden, der Bass knackiger, der Sound in seiner Gesamtheit einfach saftiger. Außerdem ist das Quartett aus Celle/Hannover nicht permanent im High-Speed Bereich unterwegs, sondern wagt mit einigen Songs auch Ausflüge in Midtempo-Regionen, die nicht nur für noch mehr Abwechselung garantieren, sondern der Band auch perfekt stehen, da hier das Können in melodischem und mehrstimmigem Gesang noch mehr ausgeschöpft werden kann, bzw. noch deutlicher zum Ausdruck kommt.

Schwedenpunk hin oder her – ”Trallblut” klingt so, wie ein modernes Deutschpunkalbum klingen muss. Die richtige Mischung aus Geschwindigkeit, aber auch mal Fuß vom Gas, wurde gefunden, die Stücke fräsen sich aufgrund der Melodien schnell unter die Schädeldecke und die 13 Songs (12 + Intro) kommen auf eine nicht zu lange/nicht zu kurze Spielzeit von 41 Minuten. Als Anspieltipp könnte ich fast jedes Lied aufführen, aber vor allem die Stücke “Retroaktiv“, “Waidmanns Unheil“ und “Fahnen Hoch“ lassen meinen Drehstuhl zum Karussell werden. Steff (gezockt bei UglyPunk)

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. September 2012 um 18:20 Uhr