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Neue Alben
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1. Am Ende die Guten
2. Zweifel Trauer Wut
3. zu Hart Mann
4. Schlau und Traurig
5. Weil ich ein Hagbard- Assi bin
6. Teufelstiegerente
7. Menscheneinheitsbrei
8. Schlimmer geht immer
9. Star meiner Kindheit
10.Verbotene Gewässer
11.Drogen sind verlogen
12.Wirklich schon zu spät
"Am Ende die Guten" ist das dritte Album der Deutschpunk-Combo HAGBARD CELINE aus Bernkastel-Kues an der schönen Mosel. Computer-Freaks und Cineasten werden wissen, dass der Hacker Karl Koch sich diesen Namen als Pseudonym auserwählt hatte, ursprünglich stammt er aus der "Illuminatus!" Roman-Trilogie der US-amerikanischen Autoren Robert Shea und Robert Anton Wilson.
Für eine Punkband, die vornehmlich sozialkritische Texte in ihren Songs behandelt also ein recht passender Name. Damit wären wir auch beim großen Pluspunkt von "Am Ende die Guten". HAGBARD CELINE verzichten nämlich komplett auf gewaltbefürwortende Klassenkampf-Lyrics und unreflektierte und einseitige Politikerschelte, stumpfe Sauftexte sind ebenfalls nicht an der Tagesordnung. Es lohnt sich also, bei den Texten genauer hinzuhören.
Musikalisch bewegen sich die Hagbard-Asis, wie sie sich selber bezeichnen, auf gewohnten Pfaden: Flotter, melodischer Punkrock, der nicht immer mit Hochgeschwindigkeit durch die Botanik pflügt und somit rotziges Rock'n'Roll-Feeling versprüht. Der raue Gesang von Frontmann Chris De Barg ist zunächst ein bisschen gewöhnungsbedürftig und hin und wieder sind seine Gesangslinien auch ein bisschen schief geraten, besonders zum Albumende hin wird es manchmal etwas zu disharmonisch. "Am Ende die Guten" ist insgesamt zwar 100% zielgruppentauglich, wer sich im Deutschpunk aber nur die Rosinen herauspickt, kann hier verzichten
Quelle
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